Pressemitteilung
Die CDU-Fraktion Maintal bringt zwei konkrete Anträge in die Stadtverordnetenversammlung ein, mit dem klaren Ziel, die Sicherheit, Vorsorge und Resilienz der Maintaler Bevölkerung spürbar zu stärken. Gerade in einer Zeit zunehmender Unsicherheiten setzt die CDU dabei bewusst auf pragmatische, umsetzbare und breit anschlussfähige Maßnahmen.
„Die geopolitische Lage, der Klimawandel, zunehmende Extremwetterereignisse, technische Störungen, Cyberangriffe oder auch längere Stromausfälle zeigen deutlich: Sicherheit beginnt nicht erst im Einsatzfall, sondern bei Vorbereitung, Wissen und Vernetzung“, betont die CDU-Fraktion.
Mit dem ersten Antrag soll der neue Ratgeber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ‚Vorsorgen für Krisen und Katastrophen‘ aktiv durch die Stadt verbreitet werden. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger niederschwellig über konkrete Vorsorgemaßnahmen zu informieren und sie in die Lage zu versetzen, sich im Krisenfall richtig zu verhalten. Dies stärkt nicht nur die Eigenverantwortung, sondern entlastet zugleich Einsatzkräfte und Verwaltung.
Der zweite Antrag zielt auf die Stärkung der gesellschaftlichen Resilienz durch das Angebot von kostenlosen Kursen in erweiterter Erster Hilfe mit Selbstschutzinhalten, wie sie vom Bund finanziert und von anerkannten Hilfsorganisationen durchgeführt werden. Diese Kurse vermitteln praxisnahes Wissen für Situationen, in denen Hilfe verzögert eintrifft – etwa bei Blackouts, Naturereignissen oder großflächigen Schadenslagen – und legen einen besonderen Fokus auf den Schutz vulnerabler Gruppen.
„Es geht uns nicht um Symbolpolitik, sondern um konkrete Unterstützung der Gefahrenabwehr und um ein belastbares gesellschaftliches Netzwerk“, so die CDU-Fraktion weiter. „Gut informierte und handlungsfähige Bürgerinnen und Bürger sind ein zentraler Faktor moderner Sicherheitsvorsorge.“
Die CDU-Fraktion ist zuversichtlich, dass beide Anträge auf breiten parlamentarischen Rückhalt stoßen werden. „Die Zeit ist reif für solche Maßnahmen. Sicherheit, Vorsorge und Zusammenhalt sind keine parteipolitischen Themen, sondern gemeinsame Verantwortung“, heißt es abschließend.

